Lenkersitz, Gepäckträgersitz, Fahrradanhänger und Lastenrad.
Sitz am Lenker
- das Kind kann alles sehen
- man kann sich mit dem Kind unterhalten
- vergleichsweise günstig
- das Kind kann einem ins Lenkrad greifen
- das Kind hat keinen Schutz am Rücken bei einem Unfall
- bei einem Unfall bekommt das Kind häufig den Lenker unsanft zu spüren
- das Handling des Rades wird stark eingeschränkt durch den Sitz
- erst ab dem sehr sicheren Sitzen geeignet (ab 1 Jahr)
Sitz auf dem Gepäckträger
- das Kind hat durch die hohe Rückenlehne einen gewissen Schutz bei Unfällen
- Gespräche mit dem Kind sind noch (eingeschränkt) möglich
- das Kind kann Mama/Papa problemlos vor sich sehen
- das Kind kann im Sitz einschlafen
- verhältnismäßig preisgünstige Variante
- das Kind kann nur rechts und links was sehen
- die Eltern können das Kind nicht sehen
- erst ab dem Sitzen geeignet (ca. 11-12 Monate)
Fahrradanhänger
- kann bei Bedarf zum (etwas sperrigen) Kinderwagen umgebaut werden
- gibt es in der Variante für ein oder zwei Kinder
- die Kinder können Mama und Papa vor sich sehen
- bietet zusätzlichen Stauraum für Einkäufe oder Laufrad
- schneidet bei Crashtests am sichersten ab (er steht sicher auf zwei Rädern, wenn das Rad umkippt oder wird bei einer Kollision mit dem Auto nur weggeschoben)
- die Kinder sind rund herum durch den Anhänger geschützt
- die Kinder haben viel Platz, können bequem einschlafen und Getränke oder Snacks in den Seitentaschen verstauen
- kann einfach zwischen verschiedenen Familienrädern gewechselt werden
- praktisch im alltäglichen Gebrauch durch Regen-, Sonnen- und Fliegenschutz für die Kinder
- besser gefedert als normale Räder, so dass die Belastung der Wirbelsäule für die Kinder mit einem Kinderwagen vergleichbar ist
- ist ab einem Kindesalter von 6-8 Wochen möglich (durch Zusätze wie z. B. eine Babyschale o.ä.)
- teurer als ein Fahrradsitz (400-1000€, die teuren Varianten lohnen sich nur bei fast täglichem Gebrauch, ihr Hauptvorteil ist die längere und strapazierbarere Haltbarkeit der Materialien)
- besonders die Variante für zwei Kinder ist breiter als das Fahrrad und erschwert damit die Wendigkeit
- das zu bewegende Gewicht ist höher als bei einem Sitz am Fahrrad
- das Kind hat ein eingeschränktes Sichtfeld
- die Eltern können das Kind nicht sehen und Gespräche sind nur sehr eingeschränkt möglich
Lastenrad
- das Kind kann viel sehen (bei Regen-/Sonnenverdecken wird das Sichtfeld eingeschränkter)
- die Eltern können die Kinder sehen
- Kommunikation (je nach Wetterlage etwas eingeschränkt bis) vergleichsweise problemlos möglich
- bein Unfällen ein gewisser Schutz durch Seitenwände etc.
- in vielen verschiedenen Varianten und Preisklassen erhältlich (mit abnehmabren Kinderteil, für 2-3 Kinder, als Drei- oder Zweirad, als eBike, mit großem oder kleinem Lastenteil, ...)
- zusätzlicher Anhängebetrieb möglich
- ab Geburt (mit MaxiCosi-Einsatz) möglich
- wenn die Kinder "rausgewachsen" sind immer noch als Einkaufsrad nutzbar
- besser gefedert als normale Räder, so dass die Belastung der Wirbelsäule für die Kinder mit einem Kinderwagen vergleichbar ist
- wetterfest nutzbar (mit Regenverdeck etc.)
- wendiger und übersichtlicher als ein Anhänger
- sehr teuer (1500€-6500€)
- je nach Größe: weniger zusätzlicher Stauraum als im Anhänger
- das zu bewegende Gewicht ist höher als beim Fahrradsitz
- meistens nichts als KiWa am Ziel nutzbar (es gibt eine Ausnahme, kenne aber die Marke nicht)
- Verletzungrisiko ist nicht nur bei Unfällen größer als beim Anhänger, sondern auch beim normalen Fahren (unser Sohn schlug sich schon mal am Holzrand die Lippe auf bei einer normalen Fahrt - dem kann man aber mit Schaumstoff-Randschutz (oder einer aufgesetzten Poolnudel) abhelfen)
- Bequemlichkeiten wie Kopfstützen zum Schlafen während der Fahrt oder Getränkehalter müssen in Eigenkreativität irgendwie nachgerüstet werden
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen